Der G4 und die Zeitmaschine …

Wenn man an einem Mac sitzt, der nicht mit USB 2.0 Ports ausgestattet ist, kann einen schon nerven, dass TimeMachine alle per default 60 Minuten ein Backup machen möchte. Besonders, wenn sich die vorhandenen Datenbestände innerhalb der letzten 60 Minuten häufig mal um knapp 10GB verändert haben. Dann nämlich rödelt TimeMaschine gefühlte Ewigkeiten um die Änderungen zu verarbeiten.

Bei mir ist es der G4 iMac mit 1,25Ghz. Er dient als Musikanlage und Surfstation, an der gelegentlich auch mal Dinge heruntergeladen werden oder etwas Musik in Garageband erstellt wird. Da kommt ziemlich schnell mal das ein oder andere Gigabyte zusammen, das für ein konsistentes Backup natürlich gesichert werden muss.

Jedes Mal wenn TimeMachine dann aber läuft, habe ich einen zumindest gefühlt sehr großen Geschwindigkeitsverlust des Systems. Das kann auf Dauer natürlich nerven.

Um dem zu entgehen wollte ich das voreingestellte Intervall der Backups von 60 Minuten auf vorerst alle 24 Stunden umstellen. Doch Überraschung: dafür gibt es unter OS X keine Einstellmöglichkeit. Ein wenig Recherche und ein Glas Wein später wusste ich aber, wie man es umstellt.

Einfach das Terminal und in der Datei /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.backupd-auto.plist den Wert 3600 (3600 Sekunden = 60 Minuten) auf das gewünschten Intervall umstellen (in meinem Fall 86400 Sekunden für ein Backup alle 24 Stunden).

Schon nervt einen TimeMachine nicht mehr stündlich. Natürlich ist es ein Trugschluss zu glauben, dass man so besser fährt. Denn TimeMachine muss jetzt zwar nur noch alle 24 Stunden einmal arbeiten, dafür aber um so mehr Daten weg schreiben. Für mich persönlich ist das aber in Ordnung.

Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie man der TimeMachine sagt, dass Sie zu einer bestimmten Uhrzeit anspringen soll …

Die neue Programmiersprache

Ich kämpfe gerade noch mit diversen Funktionen und Eigenheiten, die mir das Leben mit der Programmiersprache meiner Wahl etwas leichter machen sollen. Nachfolgende Grafik (visualisiert von Peter Kröner) zeigt ganz gut, wo ich mich befinde: unten, links.

Programmiersprache

Ich hoffe, dass es - wie beschrieben - demnächst bergauf geht. Dennoch ganz cool und sehr wahr, die Grafik. Das kennt ihr doch sicher auch.

Schwieriger Lernprozess

Was ich an Fachbüchern so mag ist, wenn etwas mal nicht funktioniert. Der Autor schreibt zum Beispiel etwas wie » Jetzte geben Sie einfach nur noch gem install sqlite3-ruby ein, und schon sind sie bereit zum Starten «. Nachdem ich dann alles brav eingetippt und mich 348 Mal vergewissert habe ob im Text auch ja kein Fehler enthalten ist schicke ich den Befehl ab und bekomme irgend eine komische Fehlermeldung an den Kopf geschmettert. Toll.

Und nun? Da sitzt man also, hat ein Buch in der Hand das sagt es geht und es läuft nicht. Und das passiert andauernd. Sicherlich nicht die Schuld des Autoren. Irgendwas im System passt dann halt nicht. Aber so etwas nervt. Ich werde mir für die ganzen Entwicklungsgeschichten jetzt neue USER anlegen, die ich im Fall der Fälle einfach von der Platte haue.

Bezahlbare 3D-Ausdrucke

Ich bin ja die reinste Nachrichtenschleuder heute, aber einer muss noch sein.

3D-Drucke für Jedermann

Die bittere Erkenntnis

Deutschlands Zukunft verliert sich vor deutschen Hochschultoren.

Sicherlich ein Grund, aber längst nicht der einzige.

US-Verbrauchermagazin rät von Apples Safari ab

Weil Safari keinen Schutz vor Phishing bietet, rät das Magazin zu einem Wechsel zu Firefox oder Opera. Apple führt zudem dieses Jahr zum ersten Mal die Liste der Hersteller mit den meisten kritischen Lücken an.

heise Security News

Fu***** August

Ich hasse den verdammten August. Beamte gehen in den Urlaub und schließen einfach ihre Stelle. Keine Vertretung, einfach zu. Vier Wochen. Zum Kotzen verdammt.

Lenovo Ideapad S10

Wow. Gerade eben stolpere ich drüben bei neuerdings.com über das demnächst erscheinende Ideapad von Lenovo.

Es soll ein LED-beleuchtetes 10″ Display haben, 1,6 GHz, 2 GB Ram, einer 80 bzw. 160 GB Platte, einen Express-Card-Slot, einen Card-Reader und eine Tastatur, die rund 85% eines normalen Keyboards ausmacht. Dazu gibt’s entweder einen 3- oder einen 6-Zellen Akku mit dann entsprechenden drei bis sechs Stunden Akku-Laufzeit.

Ein klarer Angriff in Richtung EEE-PC, den Lenovo mit dem Teil auch für sich entscheiden sollte. Mit einem Preis von 350 - 400 Euro ist es als mobile Schreibmaschine auch durchaus bezahlbar. Immerhin geben manche Leute über 600 Euro für ein Handy aus.

Der Kaffeeriese wankt

Der Latte-Gigant schwächelt. Ein Kultur-Bruch zum Guten, meint Josef Joffe

In Amerika schon Realität, in Deutschland oftmals noch ein sich nur anschleichendes Gefühl … Starbucks zu teuer und nicht gut genug.

A Consommer de préférence

Ich habe gerade eben mal wieder ein interessantes Album gefunden. Schöne Musik für den Hintergrund.

A Consommer de préférence - élevé en plein air (reinhören), 2007 bei homerecords erschienen.

So viel besser

In den letzten Tagen saß ich sehr viel am Rechner. Ich versuche momentan mich in Ruby und dem Rails Framework fit zu machen. Da sind Nächte vor dem Rechner angesagt. Heute ist dann die alte Krümelschublade kaputt gegangen … wollte einfach nicht mehr richtig.

Von Schreibkomfort konnte mit dem Ding sowieso keine Rede sein, und dann war sie auch noch laut. Beim Tippen. Man kennt das … Keyboards die Krach machen. Schrecklich.

Dann die Erlösung: das neue Keyboard von Apple … die Aussage in der Überschrift trifft eigentlich ganz genau, was ich beim tippen dachte. So viel besser. Ein sehr angenehmes Tippen, wie ich es auch vom MacBook (und leider nicht vom MacBook Pro) kenne. Eigentlich noch besser, da das Keyboard längst nicht so warm ist wie die MacBooks.

Die Bluetooth-Variante war eine Option, aber der iMac G4 (an dem das Teil primär hängt) hat leider kein Bluetooth-Modul. Außerdem würden mir die USB-Ports am Keyboard fehlen.

Insgesamt aber ein sehr schönes Teil. Der ein oder andere wird es ja auch längst bei sich stehen haben.

Kampf um den Titel des Standardbrowser

Ich tendiere ja in letzter Zeit immer mehr dazu, den Safari auf meinem System durch den Firefox3 zu ersetzen. Unter Kleinstweichs’ Windows ist es ja sowieso der Browser meiner Wahl. Kein Browser schlägt den Firefox unter Windows, wenn es nach mir geht.

Am Mac war es bisher (also vor Version 3 des Firefox) immer so, dass er sich nicht ganz so wie eine “richtige” Mac-Applikation angefühlt hat. Manch Tastenkombinationen, die Systemweit laufen, griffen nicht, er war langsamer als Safari und hat zudem noch deutlich mehr Speicher verbraucht.

Der Firefox3 lässt einiges davon hinter sich und ist in puncto Speicherverbrauch sogar noch besser als Safari. Dazu kommt, dass er durch seine Erweiterbarkeit glänzt. So schrieb Oliver gestern darüber, wie ein einfaches Plugin und ein paar Einstellungen das User-Interface von GoogleMail total verändern (zum Positiven, wie ich finde).

Heute Morgen flatterte eine Mail von Markus rein, in der er mich darauf hinwies, dass es ein PlugIn für den Firefox gibt, mit dem man direkt aus dem Browser twittern kann (vielen Dank dafür). Sehr geschickt, wenn man sich sowieso viel im Browser aufhält.

Insgesamt gefällt mir Firefox3 auf dem Mac ganz gut, wenn auch nicht so sehr wie unter Windows. Ich weiß, dass die Frage “welchen Browser nutzt ihr so” eine Glaubensfrage ist, und dass sie deshalb oft zu ausufernden Diskussionen führt. Ich nutze am Mac einfach gern Safari. Es sind die Kleinigkeiten, die mir gefallen. Dass ich zum Beispiel mit der Tab-Taste überall hin navigieren kann, dass beim erzeugen eines neuen Fensters der Cursor im Adressfeld steht und so weiter. Mal sehen ob man mit dem Firefox am Mac zurecht kommen kann.

Sprechen Sie Python?

Langeweile? Learn Python and Django.

20 Quadratmeter und ‘n bisschen unzufrieden

Ich habe ein 20 Quadratmeter-Zimmer in Stuttgart. Ziemlich in der Mitte. Das Zimmer habe ich frisch renoviert, weshalb es ordentlich und sauber ist. Ich würde es sogar schön wohnlich nennen. Die Wohnung ist aber insgesamt in einem Zustand, der mich daran zweifeln lässt, ob es richtig ist hier jeden Monat knapp 350 Euro (alle Fixkosten) zu investieren.

Das Baujahr 1961 sieht man vor allem Badezimmer und Küche an. Im Prinzip - und wäre ich Vermieter würde ich das machen - gehört beides komplett raus und ersetzt.

Die Angebotspreise (WG-Zimmer) drüben bei wg-gesucht liegen ja teilweise deutlich unter meinen Kosten und ich habe immer mehr das Gefühl zu viel für das hier zu bezahlen.

Eine eigene Wohnung wäre mir am liebsten. Ein Zimmer, Küche und Bad. Das würde genügen. Aber dafür monatlich 600 Euro hinblättern ist abartig. Am besten ich verlege meinen Studienort kurzfristig nach Leipzig …

Wo liegen denn eure Mietpreise so? Wohnt ihr in einer WG, oder in der eigenen Wohnung? Ich werde mich auf jeden Fall nach etwas Anderem umsehen, auch wenn ich erst seit April hier wohne. Aber manchmal geht’s einfach nicht anders.

Notwendiges Übel: Gleisarbeiten

Ich wohne mitten in der Stadt Stuttgart. Unmittelbar vor meinem Fenster verlaufen die U-Bahn-Schienen (die U-Bahn ist in Stuttgart die Straßenbahn). Es ist jetzt Montag Morgen, 02:14 Uhr. Eigentlich die Zeit, in der ich beim Arbeiten gern das Fenster aufreiße und die kühle Nachtluft in mein Zimmer lasse.

Leider arbeiten seit einiger Zeit schon die Monteure der VVS an den Gleisen. Die machen einen ziemlichen Lärm, und das um die Zeit. Schweißen, Bohren, Sägen, Fräsen, … so etwas eben. Aber klar: wann sollen sie es sonst tun. Ist ja prinzipiell nur möglich, wenn die Bahn nicht fährt. Notwendiges Übel eben, auch wenn es stört. Hoffentlich legen sich die Jungs ein wenig ins Zeug und sind demnächst fertig.

Ebay und sicher; dass ich nicht lache

Drei Monate ist es nun her, dass ich bei ebay so richtig abgezockt wurde. Knapp 1.100 Euro habe ich damals für ein Notebook überwiesen. Der Verkäufer hat sich nach der Überweisung nie mehr gemeldet, ebay die Auktion gelöscht und irgendjemand hatte dann mein Geld. Der Inhaber des Accounts hatte ebay gemeldet, dass sein Account in betrügerischer Absicht von einer unbekannten Person verwendet worden sei.

Natürlich habe ich umgehend Anzeige bei der Polizei erstattet. Getan hat sich bis heute nichts. Das Geld ist immer noch weg, und wird wohl auch nicht wieder kommen.

Immer wieder stellt sich mir bei der ganzen Angelegenheit die Frage: wie kann es nur so einfach sein, jemanden bei ebay so richtig zu linken. Ich könnte jetzt einfach eine Auktion erstellen, in der ich einen fetten Diamantring verkaufe, lasse mir vom Käufer 10.000 Euro überweisen, melde ebay, dass mein Account gehacked wurde und bin super raus. Ebay löscht umgehend das Angebot von der Plattform, streicht rückwirkend alle Gebote und erklärt den Kaufvertrag zwischen Käufer und Verkäufer (rückwirkend) unwirksam. Das Geld ist dann bei mir und ich freue mich des Lebens.

Kann es wirklich so einfach sein? Ja, denn genau so ist es bei mir gewesen. Ob der Account des Menschen wirklich geklaut wurde kann ich nicht sagen. Ist mir ehrlich gesagt auch sehr egal. Ich weiß nur, dass jeder, der sich in seinem Job täglich den Hintern aufreißt ziemlich dumm ist. Denn bei ebay … da kann man richtig Geld verdienen.

Anlass für diesen Post

Mir kam es gerade fast hoch, als ich bei ebay auf der Startseite davon lese wie sicher und toll doch alles an ebay ist. Glaubt das bloß nicht, das ist alles Fassade. Klar, so lange sich jeder an die Regeln hält klappt das. Doch sobald jemand ausbricht und zum Beispiel oben genanntes Szenario umsetzt tut ebay überhaupt nichts mehr - außer rückwirkend Verträge zu annulieren, die zwischen zwei Parteien geschlossen worden sind. In den AGBs stünde das so. Ich frage mich ja allen Ernstes, ob das überhaupt rechtmäßig ist.

Radio Tatort

Gefunden und für gut befunden: Radio Tatort vom SWR. Die aktuelle Folge heißt Mordlauf. Spannende Geschichte und professionell produziert. Pseudo kostenloser Download direkt von der Homepage.

Stuttgart, teuer aber schön

Stuttgart ist ja - was die Lebensqualität angeht - ziemlich angenehm.

Essen in der Stadt, in einer schicken Bar mit gedämpften Licht und leisem Jazz. Dann gemütliches Window-Shopping während die Dunkelheit über einen herein bricht. Atmosphärisch und entspannt, trotz oder gerade wegen der Tatsache, dass die Läden schon seit Stunden geschlossen sind.

Dann ab in den Stuttgarter Osten. Das Handy klingelt, ein Freund ruft an und fragt ob wir einen Espresso trinken gehen. Ich laufe am Ciba Mato vorbei, telefonierend und stehe auf einmal neben Max Herre, der wohl auch Hunger hatte. Zumindest ging er in ein Lokal. Ich muss weiter: durch das Rotlicht-Viertel, wo dicke und dünne, hässliche und schöne Frauen in den Türen stehen und auf Kundschaft warten.

Stuttgart ist ‘ne schöne Stadt. Selbst Gebiete die eigentlich nicht so schön sind erschließen sich einem mit der Zeit und man beginnt sein Umfeld anders wahrzunehmen. Das ist etwas Positives, denn am Anfang fiel doch einiges negativ auf.

War’n schöner Tag heute, produktiv und erfolgreich. Dazu demnächst mehr.

Faules Studentenpack

Die Lebensqualität eines Studenten ist von vielerlei Dingen abhängig. Während die einen im elterlichen Haus wohnen, Taschengeld bekommen und von den Problemen dieser Welt selbst mit 25 Jahren noch nichts wissen, gibt es andere, bei denen das nicht so ist.

Sie haben einen, zwei oder drei Nebenjobs parallel zur eigentlichen Arbeit: dem Studium (einer Vollzeit-Tätigkeit, übrigens). Sie schaffen es irgendwie 700 Euro im Monat zu verdienen, zahlen 350 Euro Miete, 30 Euro für das Handy, 40 Euro für den Internetanschluss und haben im Endeffekt dann noch 280 Euro zum Leben für den ganzen Monat.

Was solchen Studierenden dann übrig bleibt um für völlig fragwürdige Ausgaben wie die allsemestrigen Studiengebühren zu sparen kann man sich denken. Nichts. Das Geld reicht bis zum Ende des Monats, dann ist man aber froh, dass neues kommt. Wenn neues kommt.

Solche Menschen, die sich monatlich den Hintern aufreißen um ihren Lebensunterhalt zu bezahlen und irgendwie über die Runden zu kommen (und nebenbei studieren)… wisst ihr wie man diese Leute im Volksmund oft nennt?

Richtig, faules Studentenpack.

Zur Erklärung

Ich bekam kürzlich bei mir im Lidl um die Ecke mit, wie zwei nach Bier riechende Menschen sich ziemlich abfällig über eben solches Studentenpack unterhalten haben.

Namasté

Frisch und fröhlich, leicht und befreit gehe ich heute in Runde 3 von versatilemind.com. Die alten Kommentare & Beiträge sind gesichert und gut verwahrt. Wem daran gelegen ist, dem sende ich ein Paper mit den bisherigen Posts.

Gewonnen hat die Runde zwei übrigens bogus (mindplasma.org). Er hat am meisten Kommentare hinterlassen und sich somit ‘ne Tafel RitterSport verdient. 

Ziel in Runde 3 ist es, verstärkt guten content zu platzieren. Bessere Texte und nützliche Links. Das dürfte einigen gefallen. Legt euch einen Feedreader zu, dann wisst ihr, wann es sich lohnt vorbei zu kommen. 

Beste Grüße
André